Sonntag, 31. Mai 2009

Schleichwerbung

Da ich so viele nette Kommentare zu meinen Fotos bekomme, muss ich das Lob mal an diejenige weitergeben, der es gebührt: Meiner geliebten Digitalkamera - der Panasonic Lumix DMC-FS 6.

Vor unserem zweiten Besuch bei Karin und unseren Kätzchen kam ich nicht umhin mir eine neue Kamera zuzulegen, da ich unbedingt die Katzen fotografieren wollte und auch später ihre Entwicklung digitalisiert archiviert werden sollte. Ich mag Ordnung und Listen und so hübsch in Bilderform verwaltete Erinnerungen entlasten meinen Kopf. Und einer Ausrede etwas neues zu kaufen, konnte ich schon immer schlecht wiederstehen:)

Die Kamera ist wirklich idiotensicher. Sie macht klasse Bilder, hat eine kurze Auslösezeit und man kann nebenbei noch lustige Videos aufnehmen! Sobald ich herausgefunden habe, wie ich diese schneiden und den Ton abstellen kann, kommt auch mal das eine oder andere Video unserer Fellnasen ins Netz. Der einzige Haken der Lumix: Ich wusste am Anfang nicht, dass der interne Speicherplatz der Kamera sehr begrenzt ist und ich noch eine Speicherkarte benötige. Diese gibt es aber schon für unter 10 € in jedem Elektronikfachmarkt zu kaufen. Werbung Ende.

Samstag, 30. Mai 2009

Unser erster Tierarztbesuch

Nachdem Lokis unglücklicher Verdauungszustand trotz Futterwechsels keine Besserung fand, entschloss ich mich zu einem spontanen Tierarztbesuch. Probe unseres Sorgeobjekes in ein Tütchen gepackt, Kater in den Transportkorb und ab zum Arzt. Der hat dann alles mögliche getan - Fieber gemessen, Blutprobe genommen, Katerchen abgetastet (hat Bauchgrummeln), Kotuntersuchung. Ergebnis: Giardien :(

Ich war zunächst beruhigt - der Tierarztbesuch verlief gut, Loki legte eine beachtenswerte Ruhe an den Tag, fing im Wartezimmer sogar an zu schmusen und zu kuscheln und ich hatte nun ein Medikament und eine Diagnose.

Hart im Nehmen - keine Spur von Angst vor der Transportbox bei Loki

Als ich abends das www zu Rate zog, kamen mir meine Zweifel ob der Diagnose und des Diagnoseverfahrens. Der Kater hat weder richtig Durchfall, noch hat seine Schwester irgendein Symptom, er wiegt 3,5 kg (für einen 5-monatigen Kater wirklich ausreichend) und wie ich dann bei einem Gespräch mit Karin herausfand: er zahnt. Die Medikamente sind wohl eher belastend für die Katzen, außerdem erscheint es unlogisch die Schwester nicht mit zu behandeln. Wir haben uns zum Einholen einer zweiten Meinung entschlossen.

Die heute angefragte Tierärztin würde jedoch auch lediglich den Schnelltest machen und musste nochmal im Computer nachschauen. Erschien mir auch nicht gerade vertrauenserweckend. Nun sind wir 135 € Tierarztkosten los und irgendwie nicht schlauer.

Unser Sorgenkater - unbekümmert in der Sonne

Merde

Das sind so Dinge, die man sich nicht von seinem neuen tollen Leben mit 2 Katzenkindern vorstellt. Loki hat -wie es ein Pflegeassessment so schön formuliert- ungeformten Stuhl. Was bei einer halbstarken Halblanghaarkatze zu ungeahnten Komplikationen führen kann. Wenn diese Komplikationen sich dann nämlich in den hinteren Fellfusseln verfangen, gefällt das auch dem Kater nicht. Ergebnis: Er setzt sich mit dem Po auf den schönen Laminatfußboden und robbte mit den Vorderpfoten ziehend, seinen Hintern über besagten Boden - eine bräunlich klebrige Spur hinterlassend. Was bei den Bodenbesitzern eine spontane Alarmstimmung erzeugte.

Schnelle Aufteilung der Kampfkräfte: Einer den Boden, der andere die Katze. Ab ins Bad, Ganzkörperdusche inkl. sanfter Shamponierung des Hinterteils mit Babyshampoo. Im schwarzen Fell lassen sich dunkle Klümpchen per Augenlicht eher schlecht orten, die Nase funktioniert da besser. Zusätzliches Handicap: Eine Glühbirne in der Badlampe ist durchgebrannt. Nun haben wir ein schummriges Bad mit nasser Katze. Und einen frisch desinfizierten Flurboden. Merde alors!

Freitag, 29. Mai 2009

Taschenfetisch II

...und wenn in der Tasche bereits etwas ist, muss es weichen: Wie mein Frühstücksapfel...

Donnerstag, 28. Mai 2009

Loki und sein Taschenfetisch



Ich habe wirklich keine Ahnung, warum: Aber Loki steht UNGLAUBLICH auf Taschen. Egal ob Plastik oder Nylon, Pappe oder Jute - Hauptsache rein. Und wenn rein nicht geht: Dann rauf!






Dienstag, 26. Mai 2009

Revival des Stinke-Kratzbaums

Wie schon erwähnt war unser erster Kratzbaum aus dem Internet ein Reinfall.


Wir haben ihn aufgrund des beißenden Gestanks wieder in den Karton verfrachtet und waren unschlüssig, was wir damit tun sollten. Nachdem nun der Balkon "katzensicher" war, kam mir eine Idee. Ich habe Teile des Baumes auf dem Balkon aufgebaut und siehe da:


Die Fellnasen sind lange nicht so wählerisch wie meine Nase! Die Bäume werden zwar hauptsächlich als Auf- und Absteighilfe zum Erreichen der Graskästen genutzt, aber auch zum Krallenwetzen und vor allem: Zum Spielen!

Die daran hängenden Fellmäuse liebt(e) Lilli - zumindest die ersten 4 Tage.

Beim Aufbauen hatte sie sich bereits in eine der Mäuse verbissen und zog und zerrte an ihr, bis das Gummiband sie immer wieder zurückriss. Irgendwann stand Lilli da, Maus im Maul, entschlossen ziehend, wild knurrend (ja, auch Katzen können Knurren! Mit Maus zwischen den Zähnen kann schließlich nicht gefaucht werden.) und das hielt sie geschlagene 2 Stunden durch (mit kleineren Pausen, wenn ihr die Maus entglitt).


Jetzt, nach ein paar Wochen Balkonmaus, sind die Mäuse nur noch selten spannend. Wir suchen noch nach einem adäquaten Ersatz. Und spielen mit dem Gedanken uns ein Aquarium zuzulegen...








Montag, 25. Mai 2009

Auslauf

Endlich... Geschafft. Tagelang plagte mich ein schlechtes Gewissen. Erst hole ich unsere beiden Lieblinge aus einem Zuhause mit Haus und riesigem Freigehege in unsere kleine Stadtwohnung und dann auch noch ohne katzengerechte Frischluftzufuhr mit Ausguck. Aber das Sicherheitsnetz (extra drahtverstärkt, wegen der Beißerchen) wollte ja auch sicher am Balkon angebracht werden, und das erschien mir doch sehr kompliziert, da ich es an Stein, Plastik und einem Holz/Metall-Gemisch befestigen musste. Bis mich Freunde (die ebenfalls gerade Katzeneltern geworden sind) auf die rettende Idee brachten: Kabelbinder! An einigen Stellen konnte ich Kabelbinder um schon vorhandene Befestigungsvorrichtungen für Deckplatten schlingen und damit das Netz ordentlich festzurren.

Loki

Lilli

Et voilà! Zwei neue Lieblingsplätze! Auf dem Balkon war Lilli die Wagemutigere, die ständig auf dem Geländer herum balancierte, weil sie herunter schauen wollte. Also habe ich kurzerhand zwei mit Gras bepflanzte Balkonkästen hoch gehängt, in denen die beiden jetzt gerne liegend die Welt betrachten. Mit besonderer Begeisterung das Vogelnest im Baum gegenüber...

Mittwoch, 20. Mai 2009

Das neue Heim

War das aufregend! Ostern war es endlich soweit, die beiden Racker sollten einziehen. Bei mir vorher große Panik: Werden sie sich wohlfühlen? Werden sie das Klo benutzen? Uns mögen? Überleben? Uns hassen??? Wir hatten den ultimativen Superkratzbaum im Internet bestellt - aufgestellt - und: Er stank bestialisch. Auch nach Tagen noch. Kurz vor Ostern die Kurzschlussreaktion: Einen neuen Baum kaufen. Die Kleinen dürfen nicht ankommen und sich unwohl fühlen, weil der Baum stinkt. Schnell zum lokalen Tierfachmarkt, Ersatz besorgt (mal wieder viele Euros dahin), aufgebaut. Ostern dann der Einzug! Auf der Fahrt maunzte Lilli kläglich, Loki hielt sich tapfer. Daheim war Loki der erste, der mutig die Wohnung erkundete, Lilli eher zögerlich, laut maunzend. Meine Interpretation: Sie ruft nach Mama! Wie schrecklich! Sie leidet! Nach den ersten Touren, etwas Futter und ein bisschen spielen, schlug dann die Erschöpfung zu:


Währenddessen ein kurzes Gespräch mit Karin: Die ruft nicht nach Mama, die will ihr Nassfutter!

Ach so. Ja. Da war was. Babys schreien - und wollen Futter! Das muss einem doch mal jemand verraten, dass schnödes Markentrockenfutter nicht gilt;)

Bis bald!

Wo Sie herkommen...

Geboren wurden die beiden in Brake, von Katzenmama Ashley mit Unterstützung von Menschenmama Karin. Die beiden sind geborene "Cats of Burgdorf". Ursprünglich waren es 3 schwarze Geschwister, ein Mädchen hat jedoch bereits schnell ein neues Heim in Bochum gefunden.

Wir haben schon lange nach zwei Kätzchen gesucht, die unsere Familie vergrößern sollten. Doch die örtlichen Tierheime hatten nur Freigänger zu bieten - was wir unseren Katzen als Innenstadtbewohner nicht antun wollten. Trotzdem wollten wir unbedingt Katzen "retten" - aber niemand wartete auf unsere Rettung! Auf dem Besuch eine Rassekatzenausstellung sahen wir die ersten Maine Coon-Katzen unseres Lebens live. Und es war kein Vergleich zu den Monstern, die wir auf Bildern im Netz gesehen haben, von denen ich ungefähr Löwengröße erwartete. Nein, sie waren soo süß und sahen trotz ihrer Größe aus wie Katzen! Sehr hübsche Katzen wohlgemeint. Da mein Mann einen Faible für Langhaarkatzen hat, saßen wir schon abends am Computer und durchforsteten das Netz nach Coonie-Babies. Und befanden sie als teilweise unverschämt teuer.

Wir telefonierten ein bißchen herum und machten Dates mit verschiedenen Katzenbabies aus - unter anderem auch bei Karin zum Kennenlernen der zwei schwarzen Fellnasen, die uns heute auf Trab halten.

Obwohl wir eigentlich vor hatten, uns nur eine kostspielige Rassekatze zuzulegen, konnten wir es am Ende nicht übers Herz bringen, die beiden übrig gebliebenen Geschwister zu trennen. Und nach dem Besuch verschiedener Züchter und Privatpersonen waren wir auch bereit den Preis dafür zu zahlen, unsere Katzen aus einem Haushalt zu bekommen, bei dem wir von Anfang an ein gutes Gefühl hatten... Bei unserem Besuch kamen uns gleich verschiedene Katzen neugierig entgegen, das Fell war samtig-kuschelig weich (so weiches Katzenfell habe ich noch nie angefasst!) und die Katzen waren einfach immer "dabei" - spielten mit uns oder um uns herum, kamen mal zum Schmusen oder verschwanden wieder im riesigen Freigehege. Ein bisschen plagte mich ja später das schlechte Gewissen, weil wir unsere Süßen aus dem Katzenparadies vertrieben haben, aber besonders dem Kater schien die Veränderung zu gefallen: Endlich Herr im Haus! Aber das ist bereits ein anderes Kapitel, dass später erzählt werden soll.

An dieser Stelle erst einmal noch ein herzliches Dankeschön an Karin und ihre Rasselbande, dass sie uns zwei so wunderbare Lebewesen überlassen hat, die unseren Alltag sehr bereichern!

LG von der Katzenmama

Montag, 18. Mai 2009

Herzlich Willkommen!


Auch wenn ich viel tierische Unterstützung hatte, bin ich noch etwas ungeübt in den technischen Raffinessen des Bloggens - aber das werde ich bestimmt bald gelernt haben und dann kann ich endlich der Welt berichten, wie zwei süße Fellmonster mein Leben durcheinander gebracht haben!

Bis dahin heißt es, abwarten und Tee trinken :)


Bis bald,
die relativ frisch gebackene Katzenmama!