Samstag, 27. Juni 2009

Ein Katzentag auf dem Balkon

Schau - mein neuer Lieblingsplatz! Aber ich bin ganz alleine...

Was mach ich denn da bloß...

Wer kommt in meine Arme?

Niemand!

Dann eben nicht...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Wasser fangen

Beim Gießen der Graskästen auf dem Balkon hat sich mal wieder ein neues Spiel ergeben: Wasserstrahl fangen!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Namensgebung

Wir bekamen unsere beiden Schätze als "Nicky" und "Sweety". Irgendwie passten uns diese Namen aber nicht so richtig und so wurde aus Nicky Loki und aus Sweety Lilli. Warum? Die erste Katze, die uns zulief, war eine "Lilli". Kurz bevor wir beschlossen haben, unsere Familie durch Katzen zu vergrößern, träumte ich von einer Katze "Lilli", die mir nachlief. Damit stand Lilli fest.

Für den Kater hatten wir 1001 Namen zusammengesucht und dann war es auf einmal Loki - in der Kombination Lilli - Loki klang es irgendwie schön, und Loki passte auch zu den "schwarzen Teufelchen". Denn Loki ist nicht nach der Frau Helmut Schmidts benannt, die viele im ersten Moment mit dem Namen assoziieren, sondern nach einem Gott der nordischen Mythologie, dem Feuergott, den die Christen später mit Luzifer gleichsetzten. Ein Gott aus dem Geschlecht der Riesen (was aus Hauskatzensicht auf einen Maine Coon Kater wohl immer zurifft), der mit seinen Tricks und Streichen viel Gutes, aber auch viel Chaos anrichtet - auch das schien uns für eine Katze passend...

Freitag, 19. Juni 2009

Prinzessin Lillifee




Lillis Schwanzhaltung auf diesen Bildern ist kein Zufall - so läuft sie auch! Natürlich nicht immer, manchmal lässt sie ihren Schwanz auch einfach hinter sich, wie ihr Bruder. Aber die etwas eigenwillige "Überklapphaltung" lässt sich sehr oft beobachten - und ist meist ein Zeichen von Spiellust.

Dann schaut sie mich an, legt ihren Schwanz über den Rücken, so dass die Schwanzspitze über dem Köpfchen schaukelt, oder links/rechts an ihrer Schulter herabhängt und erst dann stolziert sie mit wogendem Schwanzfell davon. Mal dreht sie mir dann ihr Hinterteil zu, mal kommt sie auf mich zu, mal schubbert sie sich dabei an irgendeiner Wand oder an einer Tür. Das sieht überaus elegant (und niedlich) aus und hat ihr von mir den Spitznamen Lillifee (von Prinzessin Lillifee) eingebracht.

Loki unterdessen hat sich einen weniger rühmlichen Spitznamen eingehandelt - Stinker. Gelegentlich hat er Blähungen. Bevorzugt dann, wenn wir auf der Couch sitzen und er hinter uns auf der Sofalehne liegt. Pfui!

Dienstag, 16. Juni 2009

Gemütlich?

Bei manchen Schlafpositionen frage ich mich wirklich, ob das bequem ist...

Lilli

gemeinsames Kuscheln


Lilli die Hexenkatze (Wir haben uns kurz gefragt, ob sie ihren Kopf einfach vom Körper getrennt hat.)

Montag, 15. Juni 2009

Geschenke der Katzen-Oma

Ein Besuch (bei) meiner Mutter bringt regelmäßig Tüten voller Mitbringsel mit sich - bisher bestanden diese meist aus Süßigkeiten, Waschmittel, Süßigkeiten, Konserven, Süßigkeiten, Drogerieartikel, Süßigkeiten, Deko und Süßigkeiten.

Nicht so der letzte Besuch! Er brachte ... Katzenspielzeug! Zur Freude unserer Fellmonster. Der Laserpointer hat die beiden leider so wahnsinnig gemacht, dass ich ihn nicht benutzen mag. Das eindeutig beste Geschenk war eine Federangel! Nach einer Spielrunde auf dem Sofa hätte man meinen können, wir hätten einen gelben Kanarienvogel (gehabt :) ) - und nicht zwei schwarze Katzen.

Lilli beim Erbeuten grüner Federn


Sonntag, 14. Juni 2009

Abo!

Wir haben ein neues Tool! Wenn ihr per Mail über neue Beiträge der Fusselkatzen informiert werden wollt, tragt einfach in der rechten Sidebar unter "eMail Abonnement" eure eMailadresse ein - und ihr werdet in Zukunft über jeden neuen Beitrag bequem per eMail informiert!

Wer ist wer?

...fragen mich Besucher gerne. Am Anfang konnten wir die beiden eigentlich nur über die Augenfarbe unterscheiden:

Lilli (noch in ihrem alten Heim)

Loki (dito)

Mittlerweile lassen sich die beiden von uns anhand ihrer doch recht unterschiedlichen Silhouetten und Lokis eindeutiger Katernase recht gut auseinander halten :)

Samstag, 13. Juni 2009

Spiel-Wippe

Der letzte Futtereinkauf brachte neben Futter einen Karton mit in unsere Wohnung. Nachdem Loki dem Karton eindeutig sehr zugeneigt war und zufällig auch gerade die Frischhaltefolie eine recht stabile Papprolle entblößte, kam mir eine Idee:

Futterkarton + Papprolle + 2 Jokies =



Eine Spielwippe!

Am Anfang warn die beiden Fellnasen etwas unsicher, wie das neue Spielzeug zu benutzen sei, aber irgendwann sprang Loki hinein, aus Empörung, weil die Bällchen nicht rauskamen. Als er sich bewegte, kippte die Wippe von der einen auf die andere Seite und die Jokies kullerten laut polternd hin und her - was für ein Spaß!



Am Ende: Zwei müde Miezen...

Freitag, 12. Juni 2009

Katzenbrunnen

Wohnungskatzen trinken angeblich oft zu wenig. In der freien Natur trinken Katzen bevorzugt aus bewegten Wassern - also wollten wir auch das Wohnungswasser in Bewegung bringen. Ursprünglich planten wir die Anschaffung eines Lucky-Kitty Katzenbrunnens. Dann bekam ich zum Geburtstag allerdings von einer Freundin einen Gutschein geschenkt: Für einen Keramik-Katzenbrunnen der "Keramikwerkstatt im Hof".

Wir haben uns für den roten Brunnen entschieden - und Lilli + Loki lieben ihn!



Besonders Lilli, die bereits vorher regelmäßig die halbe Wohnung unter Wasser setzte, weil sie das Wasser aus dem Schälchen nicht trank, sondern die Pfötchen hinein steckte um sie anschließend ordentlich zu schütteln (Spritzweite ca. 1-2m) und dann abzulecken.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Extrem-Langhaarkatze

Heute habe ich mich nach dem Mittagessen kurz auf unser Sofa gelegt um ein kleines Nickerchen zu machen. Nach ca. 2 Sekunden lag Loki neben mir. Wir schliefen ein wenig, bis jäh das Klingeln des Telefons den Frieden störte. Als ich aufstand um das Telefon zu holen, erklangen die ersten kläglichen Maunzer. Also legte ich mich rasch wieder nieder und während des Gesprächs tat ich meine Pflicht als Katzenbespaßerin und kraulte die hingestreckten Körperbereiche.

Nach dem Telefonat hätte ich gern noch einmal die Äuglein geschlossen. Habe ich auch. Loki begann mit meinem Zopf zu spielen um dann festzustellen, dass mein Fell anscheinend schwer verschmutzt war: Ein Gummiband hatte sich hinein verwickelt, das es zu entfernen galt - mit dem vollen Einsatz von Zähnen und Krallen.

Ich half ihm bei der Säuberungsaktion und entfernte mein Zopfgummi. Nachdem die Haarklemmen dem selben Procedere zum Opfer fielen, blieb nur noch das pure Fell. Anscheinend immer noch sehr verschmutzt - es wurde geleckt und gebissen und sollte per Krallenstrich gekämmt werden. Als echte Katze habe ich entsprechend gejault. Und als das nichts half: gefaucht (ihn angepustet). Er wechselte die Seite, legte sich vor mein Gesicht und versuchte noch ein, zweimal eine entkommene Haarsträhne zu putzen. Noch ein, zwei Puster und ich konnte wieder schlafen.

Loki nach der Säuberungsaktion

Mittwoch, 10. Juni 2009

In Memoriam

Meine erste - und bis vor wenigen Wochen letzte - Katze hieß Minchen. Wir bekamen sie von einer Tierhilfeorganisation, sie wurde zusammen mit ihrer Schwester in einer Plastiktüte an die Tür der Tierhilfe gehängt.

Minchen

Ich war 10, als meine Mutter eines Abends in mein Zimmer kam und mich fragte, ob ich eine Katze möchte. Selbstverständlich bejahte ich ihre Frage, während ich versuchte hinter ihren Rücken zu linsen, wo ich einen Stofftiger vermutete. Aber sie sprach von einer echten Katze!

Aufgeregt fuhren ich zusammen mit meinen Eltern am nächsten Abend zur Tierhilfe. Kaum kamen wir ins Wohnzimmer, kam eine kleine bunte Katze auf mich zugelaufen, sprang an meinem Bein hoch und begann mit meinem Anorak zu spielen. Für mich war klar: Die, oder keine.

Eigentlich sollte Minchen eine Wohnungskatze werden. Aber sie war entschieden dagegen und versuchte ständig ihr Köpfchen durch alle verfügbaren Fenster- und Türenschlitze zu stecken. Die Lösung wäre vermutlich ein Freigehege gewesen. Diese Lösung existierte damals jedoch noch nicht in unseren Köpfen. Wir gaben schließlich auf und ließen ihr ihren Willen.

(Kleiner Exkurs: Erst als mein Mann und ich uns vor einigen Monaten mit dem Gedanken trugen vierpfötigen Familienzuwachs aufzunehmen, las ich das erste mal davon, dass Dosis Freigehege für ihre Katzen bauen. Bis dato gab es keine Katzenfreigehege in meiner Welt! In Natura sah ich es das erste mal bei Karin.)

Damit war ihr Schicksal besiegelt. Wir verbrachten einige schöne Jahre miteinander - sie war extrem verschmust und anhänglich und ich habe sie abgöttisch geliebt. Aber eines Tages, ich weiß nicht genau nach wie viel Jahren (3? 4? 5?), kam sie nicht nach Hause.


Wir wissen nicht, was mit ihr geschehen ist. Sie liebte es im Auto zu fahren und sprang gerne in geöffnete Wagen, LKWs u. ä., so dass es gut möglich wäre, dass sie einfach mit einem Möbeltransporter wegfuhr und ein neues Heim fand. Oder sie ist irgendwo gestorben - durch einen Autounfall, durch Gift, in einem See ertrunken. Die Möglichkeiten für eine Katze umzukommen sind ja vielfältig und unsere Nachbarschaft war nicht gerade für ihre Katzenliebe bekannt. Ich halte die 2. Alternative für wahrscheinlicher, da sich in ihrem Halsband und in einer kleinen Kugel an ihrem Halsband unsere Adresse und unsere Telefonnummer befand und ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand so herzlos sein könnte, einer Familie nicht Bescheid zu geben, deren Katze ihm zugelaufen ist.

Ich habe noch Jahre später (sogar Jahrzehnte) immer mal wieder geräumt, dass sie wieder da sei. Auch wenn unsere beiden Süßen mich wirklich glücklich machen, vermisse ich sie noch heute und frage mich ab und an, was wohl geschah.

Dienstag, 9. Juni 2009

Working Cat II

Als ich eben Fotos aus einem Album einscannen wollte, bewies auch Lilli erstmals technisches Talent: Beim ersten Durchgang habe ich noch das Album fest auf die Glasplatte gedrückt - beim zweiten Scannen nahm sie mir die Arbeit ab...

Lilli hilft beim Scannen

Working Cat

Den Umgang mit dem Notebook hat Loki gleich zu Beginn gelernt.


Seit gestern kann er außerdem den Drucker bewachen...


und einen Papierstau beheben.

Sonntag, 7. Juni 2009

Lilli hört auf ihren Namen!

Dieses Magazin liefert eine kurze Abhandlung zur korrekten Stubentiger-Abrichtung. Ohne diese vorher zu kennen, habe ich Lilli genauso beigebracht, auf ihren Namen zu hören. Leckerlis konnten unsere Lilli nicht sonderlich locken, Futter findet sie ohnehin nicht sonderlich spannend. Was sie aber über alles liebt, sind (Werbeeinblendung) die Jokies von Gimpet.

Nicht zum Fressen -natürlich nicht- aber zum Spielen! Also habe ich angefangen sie zu rufen und wenn sie dann angelaufen kommt, ihr ein Bällchen hin zu werfen. Und siehe da - aus jedem Raum der Wohnung kommt sie begeistert angelaufen, wenn ich "Lilli!" durch die Bude flöte. Leider hat irgendwann auch Loki Interesse an den bunten Bällchen entwickelt und begriffen, dass etwas lustiges passiert, wenn ich "Lilli!" rufe. Nun hört er auch auf "Lilli"...

Lilli

Freitag, 5. Juni 2009

Ernte?

Anscheinend habe ich einen schwarzen Kater gesät - ob er wohl reif für die Ernte ist? Zumindest passt er bald nicht mehr in seinen Pflanzkasten...

Loki

Tierklinik vs. Tierarzt

Tierklinik

Ankunft in der Tierklinik. Ein imposantes Villengebäude in einer recht grünen und schönen Allee. Eine nette uniformierte Empfangsdame, hübsches Ambiente, nur 2 Patienten vor mir. Der Warteraum ist gepflegt, ich teile ihn mir mit zwei Hundebesitzern. Ich fülle den Aufnahmebogen aus und gebe das Beutelchen mit Lokis Hinterlassenschaften ab. Wir warten -nicht sehr lang- und werden dann in einen riesigen Raum gebeten, der durch Raumteiler in verschiedene Untersuchungsbereiche getrennt wird. Eine junge, ebenfalls uniformierte Tierärztin(?) untersucht Loki. Beim Herausholen des Katers aus seiner Transportbox eine überraschte Frage „Was ist denn da mit drin?“ Erstaunen meinerseits – nichts, das ist eine Maine Coon Katze. Auf ihrem informativen Spickzettel, den ihr die Empfangsdame gereicht hat, steht Loki sei eine Hauskatze. Da ist wohl beim Abschreiben etwas schief gegangen…

Ich beschreibe kurz die Symptome, die Ärztin überprüft Bäuchlein und Gebiss, Körpertemperatur und Gewicht, und schlägt eine Blutuntersuchung vor. Der ich -als besorgte und unwissende Katzenmama- natürlich zustimme.

Zurück ins Wartezimmer, 15 Minuten auf die Ergebnisse warten. Alles i.O., außer Giardien im Kot. Dagegen erhalte ich ein Fläschchen "Valbazen 10%", zwei Einwegspritzen und den Hinweis dem Kater 1 x tgl. 1 ml. ins Mäulchen zu spritzen. Das ganze 5 Tage lang, 5 Tage Pause, dann nochmal 5 Tage. Anschließend Kotproben beider (!?) Katzen zur Nachuntersuchung. „Von dem unnötigen Mitbehandeln der anderen Tiere halte ich nichts."

Okay! Ab zur Rezeption, ec-Karte gezückt und schweren Herzens die 134 € schwere Rechnung gezahlt.

*****

Telefonat mit Karin, sie ist skeptisch, ich auch, der Kater ist auf einmal symptomfrei (ohne Medikamentengabe).

*****

Tierarzt

5 Tage später Besuch bei einem Tierarzt mit beiden Katzen:

In einer Einbahnstraße mitten in der Stadt steht ein älteres schmuckloses Mehrparteienwohnhaus mit einem unscheinbaren Messingschild neben der Haustür, dass auf den Tierarzt hinweist. Wir klingeln und kommen in ein übliches Bremer Treppenhaus. Neben der Praxis befinden sich mehrere Privatwohnungen in dem Haus. Im Erdgeschoss die Praxis. Das Wartezimmer ist ziemlich voll, die anderen „Patienten“ klären uns auf: Einfach hinsetzen, es geht der Reihe nach. Kein Empfang, keine uniformierte Dame, kein standardisiertes Empfangsprotokoll. Das Ambiente überzeugt nicht so, dafür gibt es VIELE Zeitschriften und an den Wänden hängen Bilder von dankbaren Patienten. Wir warten... Ca. 1,5 Stunden.

Wir kommen in das offensichtlich schon länger nicht mehr renovierte Behandlungszimmer, in dem uns der Tierarzt und seine Frau erwarten. Selbst ohne Empfangsprotokoll erinnern sie sich sofort an meinen anruf und meine Schilderungen. Nach einer kurzen ausführlicheren Beschreibung des Falls kommt die erste Frage: des Arztes: "Und was wollen sie nun hier?" Für ihn ist bereits klar, der Kater ist gesund, das Ergebnis des Schnelltestes war falsch – auch ein falsch positives Ergebnis der Schnelltests scheint nicht ungewöhnlich zu sein. Er fragt nach den Impfpässen und schaut sie sich an, fragt nach den Wurmkuren, wo die Katzen herkämen und empfiehlt die nächste Wurmkur für Spätsommer/Frühherbst. Für folgende Kuren könnten wir dann auch jeweils Kotproben von drei aufeinander folgenden Tagen zur Untersuchung vorbei bringen, wenn sich darin keine Eier befänden, könnten wir uns die Wurmkur schenken.

Er untersucht jede Katze, tastet ausführlich ab, findet leicht geschwollene Lymphknoten am Hals bei beiden und erklärt uns, dass das vermutlich mit dem Zahnen zusammen hängt. Gebiss wird auch untersucht, gewogen werden die beiden, Loki wird eine Probe direkt aus dem Po geholt – das erste Mal eine lautstarke Beschwerde vom Kater! Der Arzt fragt nach Haltung und Fütterung und bezweifelt erneut, dass der Kater Giardien hat. Lilli erntet noch einen kritischen Blick, scheint auf anderer Ebene mit dem Zahnen zu kämpfen – ein bisschen verschnupft, ein bisschen Sekret im rechten Ohr. Säuberungsaktion, Tropfen rein, sollte genügen, ist ohnehin kaum etwas.

Er beruhigt uns und meint, die Katzen wären beide in einem sehr guten Zustand. Wir bekommen noch ein paar Hinweise zum Zeitpunkt der Kastration, dass die beiden sich auf keinen Fall paaren sollten etc. Außerdem seine Handy- und Praxisnummer mit der Bitte, am Donnerstag wg. der Ergebnisse der Kotuntersuchung anzurufen. Dieser Arztbesuch kostete uns zwar mehr Zeit, aber weniger Euros, genauer gesagt 50 €.

Ergebnis: [wörtl. Zitat des TA]: Das können Sie vergessen. Keine Giardien und auch keine anderen Parasiten." Unsere beiden Mäuse sind kerngesund, wenn wir jetzt mal davon absehen, dass ihnen das Zahnen zu schaffen macht.

Fazit: Die Klinik suchen wir höchstens noch in nächtlichen Akutnotfällen auf...

Mittwoch, 3. Juni 2009

Zweiter Tierarztbesuch

Auch Lilli hat ihren ersten Tierarztbesuch gut und ohne Transportboxtrauma überstanden!

Lilli nach dem Tierarztbesuch

Ergebnisse des Tierarztbesuches: Loki - 3.700 g, Lilli - 2.700 g. Beide haben ganz leicht geschwollene Lymphknoten - der Tierarzt vermutet wg. des Zahnens - da stecken beide mittendrin. Er sagt, ca. 4 Wochen nach Ende des Zahnens sollte die Schwellung zurück gehen. Lilli hatte außerdem ein ganz wenig Sekret im rechten Ohr, das gereinigt und mit ein paar Ohrentropfen versehen wurde.

Die Ergebnisse der Kotuntersuchung auf Giardien bekommen wir erst morgen - aber der Arzt hält das aufgrund der beschriebenen Symptome und des Ernährungs- und Allgemeinzustandes für unwahrscheinlich (Außerdem fragte er, wo sollen sie die denn auch her haben?)! Jetzt heißt es Daumendrücken. Generell meinte er, wir hätten da zwei sehr schöne und gut entwickelte Tiere, von denen er nicht glaubt, dass wir mit ihnen viele Probleme haben werden.

Dieser zweite Besuch war wesentlich vertrauenserweckender als der Erste: Der Arzt schien eher das Tier als Ganzes zu sehen und nicht nur die potentiellen Untersuchungen, die er durchführen kann/muss, kannte sich mit Maine Coon Katzen aus und nebenbei kostete dieser zweite Besuch mit doppelt so vielen Katzen weniger als halb so viel:)

Zahnfee II

...so, jetzt sind es nur noch zwei. Wie es sich gehört.

Dienstag, 2. Juni 2009

Zahnfee

Loki darf sich jetzt was von der Zahnfee wünschen! Heute morgen hatte er im Unterkiefer noch vier (!) Eckzähnchen - jetzt sind es noch drei :)

P.S.: Das ist der Daumen meines Mannes!

Montag, 1. Juni 2009

Tod der Balkonmaus

Heute fand die erste der beiden Balkonmäuse ein jähes Ende.

Loki und der corpus delicti
(P.S.: Schön zu sehen: Er hat genau zwei weiße Schnurrbarthaare bekommen)

Fensterbank

Anlässlich der jüngsten Ereignisse haben wir natürlich alles noch einmal durchdacht und überprüft, was unseren Katzen auf den Magen schlagen könnte.

Dabei haben wir uns schon im Vorfeld wirklich Mühe gegeben:
Bevor Katzen unsere Wohnung bevölkerten, besaßen wir Pflanzen. Schöne Pflanzen. Grüne Pflanzen. Auf der Fensterbank.
Nach einem Blick auf diverse Listen mit für Katzen giftige bzw. ungesunde Wohnungspflanzen (weitere Listen z. B. auf Konradsburg oder Welt der Katzen) war klar:
Die Pflanzen müssen weichen. Nun ist aus meinem Büro ein Pflanzenasyl geworden und unsere Fensterbank hat neue Deko bekommen...