Donnerstag, 11. Juni 2009

Extrem-Langhaarkatze

Heute habe ich mich nach dem Mittagessen kurz auf unser Sofa gelegt um ein kleines Nickerchen zu machen. Nach ca. 2 Sekunden lag Loki neben mir. Wir schliefen ein wenig, bis jäh das Klingeln des Telefons den Frieden störte. Als ich aufstand um das Telefon zu holen, erklangen die ersten kläglichen Maunzer. Also legte ich mich rasch wieder nieder und während des Gesprächs tat ich meine Pflicht als Katzenbespaßerin und kraulte die hingestreckten Körperbereiche.

Nach dem Telefonat hätte ich gern noch einmal die Äuglein geschlossen. Habe ich auch. Loki begann mit meinem Zopf zu spielen um dann festzustellen, dass mein Fell anscheinend schwer verschmutzt war: Ein Gummiband hatte sich hinein verwickelt, das es zu entfernen galt - mit dem vollen Einsatz von Zähnen und Krallen.

Ich half ihm bei der Säuberungsaktion und entfernte mein Zopfgummi. Nachdem die Haarklemmen dem selben Procedere zum Opfer fielen, blieb nur noch das pure Fell. Anscheinend immer noch sehr verschmutzt - es wurde geleckt und gebissen und sollte per Krallenstrich gekämmt werden. Als echte Katze habe ich entsprechend gejault. Und als das nichts half: gefaucht (ihn angepustet). Er wechselte die Seite, legte sich vor mein Gesicht und versuchte noch ein, zweimal eine entkommene Haarsträhne zu putzen. Noch ein, zwei Puster und ich konnte wieder schlafen.

Loki nach der Säuberungsaktion

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